
作曲 : Tom Kitt
Das Mädchen, das von sorgen frei war,
hoffnungsvoll und unerschütterlich
war einst ich.
Heut spür ich in ihr das Feuer,
doch lass ich, statt für sie da zu sein,
sie allein.
Nach den Jahren, fahl und leer
weine ich keine Tränen mehr.
Sehe ich sie so wild und frei,
scheint mir meine Zeit vorbei.
Doch mir fehln die Berge,
mir fehlt der Höhenwahn.
Manisch, magisch, hell und klar,
Trotz der Tiefen und Gefahrn.
Mir fehln die Berge,
mir fehlt das auf und ab.
Weiter klettern, weiter stolpern,
weht der Wind auch nicht zu knapp.
Wenn es plötzlich schneit,
geht's eisig himmelwärts.
Mir fehln die Berge,
mir fehlt der Schmerz.
Berge machen irre,
hier bleibe ich gesund.
Mein Geist macht mich nicht kirre,
stehe ich fest auf dem Grund.
Alles ist im Gleichgewicht und irgendwie gerecht,
alles muss perfekt sein,
nichts ist echt.
Nichts ist echt.
Und mir fehln die Berge,
mir...mir fehlt die Einsamkeit.
Wandernd durch die Wildnis nur
verbring ich meine Zeit
an der frischen Luft,
die mich am Leben hält.
Mir fehln die Berge,
mir fehln die Berge...
Mir fehlt die Welt.
mir fehlt die Welt...